Am vergangenen Wochenende haben die Johanniter in Unterfranken im Rahmen der jährlichen Pflichtfortbildung rund 40 haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte des Rettungsdienstes geschult. Im Mittelpunkt stand dabei der Rettungszug der Deutschen Bahn, ein hochspezialisiertes Einsatzmittel zur Gefahrenabwehr, insbesondere bei Einsätzen in Tunnelanlagen. Der Rettungszug ermöglicht unter anderem die Brandbekämpfung, technische Rettung sowie die medizinische Versorgung direkt am Einsatzort und stellt damit ein wichtiges Element in der Bewältigung komplexer Einsatzlagen dar.
Im Rahmen der Fortbildung wurden sowohl theoretische als auch praktische Inhalte vermittelt. Zu den Schwerpunkten zählten unter anderem die Unfallverhütungsvorschriften (UVV), der Brandschutz sowie die Inbetriebnahme der Verladehilfen. Darüber hinaus wurden einsatztaktische Grundlagen sowie der sichere Umgang mit dem Digitalfunk trainiert.
Ein besonderer Bestandteil der Ausbildung war eine interaktive Übung entlang der Schnellfahrstrecke im Main-Spessart. In Form einer „Schnitzeljagd“ navigierten die Teilnehmenden zu den sogenannten Portalplätzen und vertieften dabei ihre Kenntnisse in Orientierung und Einsatzvorbereitung.
„Wir blicken sehr zufrieden auf die Ausbildung zurück und danken allen Teilnehmenden für ihr Engagement und die hervorragende Zusammenarbeit“, so das Ausbilderteam des Rettungszugs (Daniel Stein, Johannes Höhn, Carina Zokolowski und Gregor Gutbrod).